Fachbereiche
Atelier
Der Schwerpunkt in diesem Raum ist das Malen, Basteln und kreative Gestalten. Durch verschiedene Angebote wird besonders die Feinmotorik und die Kreativität der Kinder geschult.
Das Schneiden mit der Schere und, der später in der Schule so wichtige, Drei−Punkt Griff beim Halten des Stiftes wird angebahnt und geübt.
Bei kleinen und großen Projekten wird zum Beispiel mit Pappmarsche oder Gips gearbeitet, es werden regelmäßig Matschangebote durchgeführt und es wird viel mit den eigenen Händen gestaltet. Dies ist wichtig für die Förderung Tiefenwahrnehmung der Kinder.
An einer selbstgestalteten Staffelei können mehrere Kinder gleichzeitig, mit verschiedenen Farben und Materialien, ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Im Atelier können die Kinder ihre kleinen Ideen, wie zum Beispiel ein Bild zu malen und großen Ideen wie etwas zu gestalten möglichst eigenständig in die Tat umsetzten und sich ausdrücken.
In den Bildungsleitlinien für Schleswig− Holstein heißt es für diesen Bildungsbereich: In der Erfahrung und Auseinandersetzung mit vielfältigen Materialien drücken Kinder ihre Wahrnehmungen, Ordnungen, Gefühle, Ideen und Gedanken aus. Sie beobachten und geben ihre Beobachtungen wieder. Sie variieren damit ihre Ausdrucksweisen.
In diesem Sinne steht unseren Kindern bei uns im Atelier ein breit gefächertes Angebot zur Verfügung.
Das Labor
Seit vielen Jahren gibt es in unserer Kita ein "Labor"
Beim Forschen und Experimentieren in unserem Labor, geht es darum die Kinder spielerisch und auf kindgerechte Weise an das Forschen und
Experimentieren heranzuführen und somit ihre Neugierde und das Interesse daran zu wecken.
Das Vermitteln von naturwissenschaftlichen Hintergründen ist nachrangig.
Ebenso sollen Berührungsängste, welche noch gar nicht oder nur schwach ausgeprägt sind, abgebaut
werden oder erst gar nicht entstehen.
Das Forschen und Experimentieren soll von den Kindern als wertvoll und bereichernd erfahren werden. Dies wollen wir erreichen, indem wir die Emotionen der Kinder ansprechen. Hierfür eigenen sich Phänomene besonders gut, da sie durch den "Aha-Effekt" das Staunen und Nachfragen anregen. Hierbei entstehen Fragestellungen, die zum Nachdenken anregen und den Forschergeist wecken.
Frühkindliche Berührung mit dem Thema ermöglicht den Kindern während ihrer Schulzeit auf bereits gemachte Erfahrungen zurückzugreifen und darauf aufzubauen.
Im Vordergrund stehen das persönliche Erlebnis und die individuelle Erfahrung.
Die Kinder werden durch selbständiges Experimentieren
- An Selbstbewußtsein gewinnen
- Ihrem Forscherdrang nachkommen können
- Durch Versuch und Irtum zu ihrem persönlichen Ziel gelangen
- Die Fähigkeit ausbauen sich Handlungskompetenzen anzueignen( Verlauf eines Experimentes planen und umsetzen, Hilfe holen etc.)
- Lernen, sich Fragen zu stellen, diese selbst zu beantworten und zu wissen, wo sie Antwort bekommen können( Aneignung von Wissen)
- Erfahren ,das häufiges, selbstinitiiertes wiederholen der Experimente, zu ihrem Ergebnis führt .(hierbei geht es nicht um Richtig oder Falsch, sondern der Weg ist das Ziel)
- In den eigenständigen Austausch mit anderen gehen
- Einen eigenen Standpunkt entwickeln und lernen ihn zu vertreten
- Lernen, Meinungen zu akzeptieren
- Sich gegenseitig respektieren und die Arbeit des Anderen wertschätzen
- Voneinander lernen
- Lernen, hilfsbereit zu sein, anderen zu zeigen und zu erklären
- Unterschiedliche Lösungsstrategien und Wege erproben und daraus eigene Schlüsse ziehen
Die Kinder erleben eine ruhige und strukturierte Lernatmosphäre, die ihnen die Möglichkeit für Entwicklung bietet, sie anregt und dem Tun und Handeln der Kinder wertschätzend gegenüber steht.
Bauen und Konstruieren
Kinder erobern sich die Welt selbständig. Sie wollen sie mit ihren Händen begreifen und gestalten. Dabei sind das Spiel, die Bewegung und die Wahrnehmung ihre Hilfsmittel. Im kindlichen Spiel ist das Bauen und Konstruieren eine wichtige Tätigkeit neben anderen. Das Konstruktionsspiel unterscheidet sich von anderen Spielformen durch sein Ergebnis, es hinterlässt ein gestaltetes Werk. Dieses Ergebnis kann aufbewahrt, immer wieder betrachtet oder auch benutzt werden. Mit einem Bauwerk kann gespielt werden, man kann es umbauen oder fortsetzen. Dazu benötigen die Kinder Materialien, die verändert und gestaltet werden können. Diese Materialien sind auch meist wieder verwendbar, wie zum Beispiel: Lego, Sonos, Duplo, Holzbauklötze, Naturmaterialien, Geomag, Steckbausteine, Constri, Kartone, reale Baumaterialien, Kisten, ect. In unserem Bau- und Konstruktionsraum finden die Kinder verschiedene Materialien zum großflächigen Bauen, wie Holzbausteine, transportable Holzebenen und Abwasserrohre die zur Murmelbahn umfunktioniert wurden. Daneben ist Platz für Duplo, Lego und verschiedene andere Konstruktionsmaterialien, die die Kinder zum gemeinsamen Bauen und Experimentieren anregen sollen.
Die Kinder können folgende Erfahrungen machen:
- Schulung und Förderung der Fein- und Grobmotorik
- Förderung der Phantasie
- Erfahrungen mit mathematischen Gesetzmäßigkeiten
- Förderung des Teamgeistes
- Entwicklung von Ausdauer und Konzentration
- Umgang mit Erfolg und Misserfolg
- Erkennen der eigenen Fähigkeiten und der anderer Kinder
Der Rollenspielraum
Durch die gemeinsame Erarbeitung mit unseren Kindern haben wir unseren Raum in eine Wohnung mit einem Schlafzimmer, einem Wohnzimmer und einer Küche mit Essbereich aufgegliedert.
Zusätzlich und unabhängig von der Wohnung gibt es eine große Bühne mit einer Verkleidungskiste.
- Die Bühne steht für diverse Schauspiele und Kaspertheater zur Verfügung.
- In unserem Wohnzimmer befinden sich ein großes Sofa und ein Bücherregal. Hier haben die Kinder die Möglichkeit sich ein Buch anzuschauen oder vorlesen zu lassen, um sich ggf. Anregungen für ein mögliches Rollenspiel zu holen. Außerdem gibt es dort Dinos und andere kleine Spielfiguren (Playmobil/Schleich) mit denen die Kinder ihre eigenen kleinen Rollenspiele entwickeln. Zudem kann und wird das Wohnzimmer auch als gesamter Bereich für bspw. Mutter, Vater, Kind Rollenspiele genutzt.
- Im Schlafzimmer befinden sich zwei Betten. Diesen Bereich nutzen die Kinder entweder um sich für einen Moment auszuruhen oder im Rollenspiel als Eltern- bzw. Kinderschlafzimmer.
- In der Küche sind eine kleine Spielküchenzeile und ein Esstisch vorhanden. Außerdem ist die Küche mit entsprechendem Spielgeschirr ausgestattet, so dass häusliche Abläufe wie Abwaschen, Tisch decken, eine Mahlzeit einnehmen oder Babys füttern ins Spiel integriert werden können.
Die Ziele des Rollenspielbereichs sind:
- Förderung der Phantasie und Kreativität
- Förderung des sozialen Miteinanders
- Das Nachspielen und Verarbeitung von diversen Situationen
- Das Hineinfinden und Ausprobieren in unterschiedlichen Rollen
- Das Aufstellen eigener Regeln und Abläufe, aber auch Kompromisse eingehen zu können
- Strukturierung von Abläufen
Das Schuli-Stübchen
Wie alle anderen im Haus, steht dieser gemütliche Raum allen unserer Kinder zur Verfügung. Zu bestimmten Zeiten ist er jedoch unseren Großen, unseren "Schuli's" vorbehalten.
In dieser Zeit finden Angebote statt, die auf die Bedürfnisse der Kinder im letzten Kindergartenjahr ausgerichtet sind. Dabei steht die individuelle Begleitung und die Unterstützung des Kindes in seinem kindlichen Lernen im Vordergrund.
Neben dem wöchentlichen Schwimm-Angebot, stehen aber noch weitere attraktive Aktivitäten auf dem Programm. Neben dem Fahrradtraining, inkl. Fahrradtouren, bieten wir unseren Schuli's weitere Ausflugziele, wie z.B. Besuche in diversen Hamburger Museen, Besichtigung des Flughafens Fuhlsbüttel und des Betriebshofs der PVG, Ausflug zum Hamburger Hafen, etc., an um das letzte Kindergartenjahr so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.
Aber auch die Klassiker, wie Malen und Basteln haben im Schuli Stübchen einen wichtigen Stellenwert. Geübte feinmotorische Fähigkeiten durch den häufigen Umgang mit Stift und Schere gehören zu den Basisfähigkeiten und sind für den späteren Schreiberwerb in der Schule wichtig.
Die Förderung der Selbstständigkeit unserer Großen liegt uns besonders am Herzen. Deshalb bekommen unsere Schuli's viele Möglichkeiten sich in ihrer Selbstwirksamkeit zu erleben, um dadurch ihr Selbstbewusstsein zu stärken: Es ist etwas Besonderes ein Schuli zu sein, es bringt viele Rechte und Privilegien mit sich, aber auch Pflichten und mit denen gilt es eigenverantwortlich umzugehen.
Einmal im Jahr unternehmen wir eine Schuli-Reise über zwei Tage.
Den Abschluss bildet das Schuli-Abschiedsfest kurz vor den Sommerferien. Hier präsentieren die Schuli's ihren Eltern ein selbst überlegtes und einstudiertes Programm und werden in diesem feierlichen Rahmen aus ihrem Kindergarten verabschiedet.
Bewegungsraum Krippe
Der Bewegungsbereich in der Krippe
Bällebad
Wir habe n in unserem Bewegungsraum ein Bällebad, dieses stärkt das Körpergefühl und die Motorik der Kinder. Spielerisch können sie die Farben lernen.
An den Wänden des Bällebades sind Spiegel befestigt, in denen sie die Kinder in der Bewegung betrachten und erproben können.
Kletterkissen
Durch die Kletterkissen werden verschiedene Steigungen, Höhen und Gefälle überwunden, was die Wahrnehmung fördert. Die Kinder kommunizieren miteinander somit wird ganz nebenbei ihr Sozialverhalten angesprochen.
Bauen
Für die Kinder stehen Bauklötze in unterschiedlichen Formen, Gewicht Farben und Größe zur Verfügung. Im Spiel mit den Bauklötzen schulen sie die Auge- Handkoordination, die Kreativität und die Feinmotorik. Durch das Stapeln von Klötzen wird schon bei den Kleinen das mathematische und geometrische Denken angeregt. Die Feinmotorik schulen die Kinder, wenn sie mit den kleineren Bauklötzen oder DUPLO Steinen spielen.
Pickler- Elemente
In unserem Bewegungsbereich haben wir "Pickler"- Elemente. Diese unterstützen die Kinder in der Entwicklung ihrer Grobmotorik.
Dabei steht der Grundsatz "Jeder in seinem eigenem Tempo" im Vordergrund unsres Handelns.
An den verschiedenen Elementen z.B. Trapez, Hühnerleiter, Rutschbrett und Würfel können die Kinder Höhen und Steigungen wahrnehmen und überwinden. Die Balance und das Körpergefühl werden ebenfalls gefördert.
Durch das unterschiedliche Anordnen und Zusammenstellen der Elemente wird die Kreativität angeregt und es kommt keine Langeweile auf.
»Wichtig! Bei der Benutzung der Geräte müssen Regeln eingehalten werden. Die Kinder dürfen nur barfuß an den Elementen turnen. Dazu werden Socken und Schuhe in einem Korb abgelegt.
Bilderbücher und Schlafraum
In einem Bewegungsraum ist er wichtig, dass Kinder zu Bewegung angeregt werden aber auch die Möglichkeit haben sich zwischendurch auszuruhen.
Dazu gibt es eine Kuschelecke und einen angrenzenden Schlafraum. So lernen die Kinder verschiedene Möglichkeiten der Entspannung kennen. Gut geeignet dazu auch die Bilderbücher. Sie fördern die Kreativität, dienen zum vermitteln und Anwenden von Wissen regen die Kommunikation an und ganz nebenbei lernen die Kinder durch das umblättern der Seiten den Pinzetten-griff.
Musik und Bewegung
Im Musik- und Bewegungsraum wachsen die Kinder über sich selbst hinaus: Sie toben, schreien und kichern, sie springen auf dem Trampolin, oder hängen verkehrt herum an einem Seil. Sie rutschen mit Tüchern die Holzrutsche runter, oder klettern die Wand hoch. Sie kullern über den Boden, rennen bis sie umfallen und sie trinken Wasser, wenn sie durstig sind.
Ohne es zu merken üben sie soziales Verhalten und fördern ihr Selbstbewusstsein: Sie lachen, sie weinen, sie werden getröstet, oder trösten sich gegenseitig, sie verletzen sich und werden verarztet. Wenn es ihnen zu heiß ist, ziehen sie sich aus und toben mit nacktem Bauch. Sie drehen sich im Kreis, hüpfen und spielen Pferdchen, sie kitzeln sich, oder spielen Vater, Mutter, Kind.
Spaß haben steht im Vordergrund: Die Kinder spielen fangen, oder verstecken sich, binden sich Tücher um den Bauch, werfen Bälle auf ein Ziel, oder schießen sich die Bälle zu. Während ein Kind schaukelt, rennen andere im Kreis drum herum. Sie kämpfen in der Ringarena, gewinnen und verlieren, boxen in den Boxsack und gegen die rote Schaumstoffsäule.
Die Kinder lernen durch „Versuch und Irrtum“: Sie krabbeln blind durch eine Höhle, sie wippen auf der Wippe, balancieren über einen Hindernisparkour, trainieren für Olympia, oder für das nächste Fußballtraining. Sie springen über Hindernisse, üben den Halbsalto, purzeln über die große Matte – und machen noch viel, viel mehr.
Sehr beliebt ist die Disko und Party Zeit! Die Rollos werden runtergefahren und es wird stockduster. Meistens ist die Hängetuchschaukel aufgebaut und die Kinder melden sich für das Schaukeln in einem dreiminütigen Wechsel an. Dazu wird der Sprungturm aufgebaut und eine kleine Rutsche. Die Kinder turnen im Dunkeln und hören ihre Lieblingsmusik. Nur die Lichtorgel ist an und von der Tür kommt ein wenig Licht rein.
Einmal in der Woche findet das sogenannte Erlebnisturnen statt. Jede Runde wird durch ein Gruppenspiel eingeleitet und durch eine Schlussrunde aufgelöst. Es werden zur Förderung der Psychomotorik besondere Turn-und Erfahrungsangebote aufgebaut.
Der Musik- und Bewegungsraum kann auch in der Ruhezeit genutzt werden. Dann liegen die Kinder auf den Matten, massieren sich gegenseitig und hören Entspannungsmusik.
Der Musik- und Bewegungsraum ist natürlich auch für das Musizieren da. Hier steht das Klavier, es gibt eine Gitarre, ein Keyboard, Trommeln, eine Kinder-E-Gitarre, Mundharmonikas, eine Melodica, Klangfrösche, Klangstäbe, Klangschalen, Becken, Rasseln, Ratschen, Gongs, usw.
Morgens kommen die musikbegeisterten Kinder und spielen in der Kinderband. Sie erfinden neue Melodien, singen Quatschlieder, tauschen ihre Instrumente, oder spielen mehrere Instrumente gleichzeitig. Je länger eine Musikrunde dauert, desto melodischer und rhythmischer wird es und wenn dann noch ein lustiger Text dazu gesungen wird, ist die Stimmung super.
Der Musik- und Bewegungsraum ist aber auch Ruheraum, Tanzsaal, Theaterraum, Seminarraum, Projektraum und Großraumkino. Im Winter ist der Bewegungsraum natürlich der absolut wichtigste Raum vom ganzen Kindergarten - im Sommer dagegen ist hier oft nicht viel los – denn da toben die Kinder an der frischen Luft und wachsen dort über sich selbst hinaus.
Spielbereich Krippe
Die Krippe bietet den Kindern eine besondere Aufmerksamkeit, Zuwendung und Strukturierung des Tagesablaufes. Ein großer Wert wird auch auf eine allmähliche Eingewöhnung ( Berliner Modell ) der Klein und Kleinstkinder gelegt.
Sie nehmen je nach Altersstufe an Spielen und pädagogischen Aktivitäten zur Frühförderung teil, spielen je nach Wetterbedingungen im Freien, bekommen altersgerechte Mahlzeiten, schlafen zu Zeiten, die an ihren altersabhängigen Bedürfnissen angepasst werden.
Die Krippe bedeutet
- besondere Aufmerksamkeit und Zuwendung
- allmähliche Eingewöhnung ( Berliner Modell )
- gut strukturierter Tagesablauf
- spielen und pädagogische Aktivitäten zur Frühförderung ( je nach Altersstufe)
- altersgerechte Mahlzeiten
- Schlafzeiten, die an den altersgerechten Bedürfnissen der Kinder angepasst werden
- spielen im Freien je nach Wetterbedingung
- behutsame und individuelle Betreuung und Begleitung der Kinder in der Krippe bis zum Wechsel des Elementarbereiches
der Schwerpunkt im " Spielbereich" liegt im Rollenspiel und in der Sprachförderung
Rollenspiel in der Gelben Gruppe bedeutet für uns
- Erfahrungen sammeln im sozialen Umgang und Konfliktbewältigung
- Kommunikation und Wortschatzerweiterung
- Selbstbestimmung
- erlernen von Verhaltensformen wie z. B. abgeben und teilen
- aufgreifen von aktuellen Themen wie z. B. Familie, Kochen etc.
- Förderung der Grobmotorik durch den Umgang mit großen und schweren Materialien wie z. B. Töpfe
- Verbesserung des Tastsinns und der taktilen Wahrnehmung z. B. beim Spielen mit den Babypuppen und beim Spielen in der Kochecke
- Mengen und Farblehre durch die Spielrequisiten ( Teller, Tassen usw. )
Sprachförderung in der Gelben Gruppe bedeutet für uns
- einfache Lieder, Fingerspiele und Reime
- kleine Theaterstücke mit Handpuppen
- Geschichten erzählen und vorlesen
- ständige Sprachbegleitung im Alltag
Unsere Spielbereiche für die Kinder sind
- eine Küchennische mit Requisiten
- Puppenbetten, Babypuppen, Anziehsachen und Puppenwagen etc. unter der Hochebene
- Bücherecke auf der Hochebene
- ein Sofaecke
- eine Tastsinnspielwand
- großer Baueckenbereich
- Kreativbereich mit extra tiefen Tischen
Das Restaurant
Das große und das kleine Kinder-Restaurant
- Essen, trinken und gemütlich beieinandersitzen,
- sich unterhalten, Fragen stellen, in Diskussionen verfallen
- die Seele baumeln lassen, sich ausruhen
- Verabredungen treffen, Pläne schmieden, Vorgehensweisen absprechen ...
das alles passiert während der Mahlzeiten oder in den kleinen Snackpausen in unserem kleinen und großen Restaurant.
Aber auch:
- Einen Tisch hübsch decken
- Zählen, ob genügend Teller, Messer, Gabeln, Löffel und Gläser da sind
- Den Raum ansprechend dekorieren
- Und eine angenehme Atmosphäre mit Regeln herstellen
wird hier geübt und umgesetzt. Und so wichtige Projekte wie
- Gesunde Ernährung
- Was braucht der Köper und groß und stark zu werden?
- Wie kommt die Milch in den Kühlschrank?
- Was hat ein Weizenfeld mit Brot zu tun?
und viele andere Themenbereiche erweitern das Wissen und die Kompetenzen der Kinder. Da spielen auch alltägliche Erfahrungen wie
- Meiner Teller und mein Geschirr nach Gebrauch wieder aufräumen, den Tisch, den Stuhl und das Umfeld sauber zu halten
- Mir am Buffet aussuchen, was mir schmeckt, auch mal Neues probieren
- Lernen, einzuschätzen, wie viel ich essen kann
- Teilen, wenn nur wenig von einer Sorte da ist
eine große Rolle. Und ganz beliebt ist auch das häufige
- Kuchen backen
- gemeinsames Kochen von Besonderem oder Zubereiten der Nachspeise
- Schneiden und schnippeln von Obst und Gemüse
- Und auch alles wieder sauber machen
Das alles stärkt das Miteinander, das Absprechen von Vorgehensweise, die Selbstkompetenz und das Verantwortungsbewusstsein und schließlich macht es auch noch viel Spaß
Die Holzwerkstatt und der Garten
In der Holzwerkstatt wird gehämmert, geschraubt, gebohrt und genagelt. Joachims Reich ist in einer kleinen Holzhütte im Garten untergebracht und ganzjährig geöffnet. Ein kleiner Werkstattofen sorgt dafür, dass es im Winter nicht allzu kalt wird. Dafür muss aber beizeiten das Holz zerkleinert werden.
Wer mag hilft mit. Gemeinsam werden auch Gebrauchsgegenstände für den Kindergarten hergestellt, manchmal Spielsachen repariert oder auch gemeinsam etwas gewerkelt. Manchmal macht auch jeder etwas für sich. Oder übt sich im Sägen oder versucht einen Nagel so zu treffen, dass er im Holz versinkt... oder man plaudert und schaut den anderen zu ...
Und im Garten gibt es immer viele Projekte, die unter Mitarbeit der Kinder umgesetzt werden. So wurde die Terrasse vor dem Restaurant neu verlegt, die Matschkuhle neu gestaltet und der "Berg" neu angelegt. Dafür musste auch eine Brücke gebaut werden. Das bedeutet immer viel Arbeit, besonders das Schleppen der Steine verlangte doch allen mächtig Kraft ab, aber wir haben es gemeinsam geschafft.
Manchmal bleibt auch noch Zeit zum ganz normalen Spielen. In dem schönen verwinkelten Garten kann man wunderbar verstecken spielen, sich ein lauschiges Plätzchen mit Freunden suchen, im Sand buddeln, Rutschen und schaukeln.
Natürlich haben wir auch tolle Fahrzeuge, deren Eroberung ist nicht immer ganz leicht.
Und besonders spaßig ist es bei Regen, dann haben wir super Pfützen zum reinspringen, dabei wird man manchmal ziemlich nass und schmutzig, aber wir haben ja alle Matschsachen im Kindergarten.
Bei der Bewegung an der frischen Luft werden alle wichtigen Lern- und Entwicklungsbereiche im Außengelände geschult.
Neben der Feinmotorik, wenn wir die kleinen Zweige zum Malen im Sand nutzen, wird auch die Grobmotorik beim Schaukeln, Klettern, Rennen geübt.
Das Wissen wird durch Beobachten von Phänomenen( warum versickert das Regenwasser wieder? Mal "klebt" der Sand gut, dann überhaupt nicht) und kennenlernen von Pflanzen und Tieren erweitert.
Und die Sozial- und Ichkompetenz entwickelt sich hervorragend beim Erobern des Rollers und den Zusammenhalt einer "Bande".
Die Spiel-Halle
Hier gibt es die Polsterecke, die Kuschelhöhle, die Trapeze, das Klettergerüst mit Rutsche, Kletterturm, Bällebad und Kriechtunnel, ein paar Tische und Hocker und einen ganzen Schrank voll mit Spielen, Puzzeln und Beschäftigungsmaterialien.
Frühmorgens sammeln sich in der Halle die Frühdienstkinder ab 6 Uhr. Da geht es noch gemütlich zu und so manch einer schläft noch ein Stündchen. Später treffen die meisten Mitarbeiter ein und tauschen noch einiges für den Tag aus. Ab 8 Uhr geht es in die Bezugsgruppen.
Später findet in der Halle die Vollversammlung statt, alle Kinder und Erwachsenen des Hauses treffen sich, besprechen wichtige Dinge des Tages, klären wichtige Fragen , ehren Geburtstagskinder und singen und musizieren miteinander.
Nach dem Mittagessen, in der Ruhezeit ist die Halle ein beliebter Ort zum Entspannen und Ausruhen. Es läuft leise beruhigende Musik, alle Kinder sind ganz leise und beschäftigen sich mit ruhigen Spielen. Manchmal gibt es auch Massagen und an einigen Tagen wird vorgelesen.
Und in der Zeit dazwischen ist die Halle ein lebendiger Treffpunkt für unterschiedlichste Spielgruppen. Manche mögen toben und klettern, einige mit den Riesenpolstern und Trapezen bauen und andere spielen Gesellschaftsspiele oder puzzeln. Oder schauen einfach mal dem bunten Treiben zu.
Und abends zum Spätdienst versammeln sich wieder alle in der Halle um den Tag gemeinsam zu beenden.